Herne und Recklinghausen wollen emissionsfreie Abfallsammlung testen

Bei der Umsetzung der Klimaschutzziele und der Energiewende stellt der Verkehr ein wichtiges Handlungsfeld dar. Hier hat die Diskussion über Dieselfahrverbote die Entwicklung marktreifer alternativer Antriebstechnologie erheblich beschleunigt.

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, plant die EU deutlich verschärfte Vorgaben zur Förderung sauberer und energieeffizienter Straßenfahrzeuge, insbesondere auf der Beschaffungsseite. Ziel ist die „Dekarbonisierung der Logistik“.

Auswirkungen für öffentliche Unternehmen

Bis 2030 sollen auch kommunale  Dienstleistungsunternehmen den CO2-Ausstoß ihrer Nutzfahrzeuge um 30 % reduzieren. Neben hybrid- und rein batterieelektrisch angetriebenen PKW und Transportern wird der Wasserstoffantrieb (H2-Brennstoffzelle) als eine Alternative für Busse und schwere Nutzfahrzeuge entwickelt.

In einemVerbundprojekt zum Klima- und Ressourcenschutz planen Entsorgung Herne und die Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen zusammen mit der AGR und der Fa. Faun, die Entwicklung von H2 angetriebenen Abfallsammelfahrzeugen voranzutreiben.

Mit diesem Projekt verfolgen die Partner laut Horst Tschöke, Vorstand von Entsorgung Herne, als primäres Ziel, emissionsfreie Abfallfahrzeuge bei der Sammellogistik in den Wohngebieten einsetzen zu können. Mit der Realisierung wird aber auch ein wichtiger Beitrag in der Kreislaufwirtschaft verfolgt. Denn der in Herne gesammelte Restabfall wird im RZR der AGR verbrannt und dabei gleichzeitig Energie in Form von Strom und Fernwärme gewonnen. Ein Teil der elektrischen Energie wird dann zur Produktion von Wasserstoff (Aufspaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff) genutzt. Diesen Wasserstoff tanken die Abfallsammelfahrzeuge der Unternehmen in einem ersten Schritt an einer Tankstelle der AGR. Der so getankte Wasserstoff reagiert dann in einer Brennstoffzelle mit Sauerstoff und erzeugt die notwendige Energie für den Antrieb des Fahrzeuges, um wiederum danach Restabfall in den Sammelgebieten aufzunehmen. Hier schließt sich insoweit der Kreislauf für einen Teil des eingesammelten Hausmülls der beteiligten Kommunen.

Vorgehen – Umsetzung – Zeitrahmen:

Um diese innovative Technologie für den täglichen Einsatz fit zu machen, wird ab April 2019 in Recklinghausen und dann in Herne eine jeweils 14-tägige Datenaufnahme mit einem speziell ausgestatteten Fahrzeug durchgeführt. So können wichtige Informationen für den Energiebedarf und die Dimensionierung der Technik erfasst werden. Auf der Basis der Analyse der Daten durch die Fa. Faun, die im Segment Fahrzeugtechnik innovative Antriebstechniken entwickelt, erfolgt die gemeinsame Konfiguration je eines praxistauglichen und auf die örtlichen Bedürfnisse abgestimmten H2-Fahrzeuges. Danach sollen die Fahrzeuge spätestens ab Anfang 2020 im realen Einsatz von den Unternehmen getestet werden.

Ziel des Verbundprojektes ist es, gemeinsam die Entwicklung und Nutzung alternativer, emissionsfreier Antriebe für den alltagstauglichen Einsatz großer Nutzfahrzeuge voranzutreiben.

Zukunft nachhaltig gestalten

Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Klimaschutz gehören für Horst Tschöke seit mehreren Jahren zu den bedeutendsten Unternehmenszielen.

Durch die Nutzung von Geothermie, Niederschlagswasser oder Sonnenenergie im auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Wertstoffhof, der stetig wachsenden Elektrofahrzeugflotte und einem umfangreichen Angebot an Upcycling-Workshops, Bildungsprojekten oder Tauschbörsen für die Herner Bevölkerung wird das Engagement von Entsorgung Herne für den Klima- und Ressourcenschutz sicht- und erlebbar. Deshalb reiht sich die Beteiligung an dem Verbundprojekt zum Einsatz von H2-Abfallsammelfahrzeugen konsequent ein in die von der Stadt Herne verfolgte Nachhaltigkeitsstrategie.

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Weg von der Einwegkultur der To-go-Verpackungen! VKU begrüßt konsequentes Vorgehen der EU gegen Einwegplastik

Pressemitteilung vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vom 27.03.2019

Straßburg/Berlin, 27.03.2019. Heute hat das Europäische Parlament der im Trilogverfahren vereinbarten Version der Richtlinie für Einwegkunststoffe zugestimmt und die Richtlinie damit verabschiedet. Die Beschlüsse beinhalten Maßnahmen, EU-weit Einwegplastik zu reduzieren, um Umwelt und insbesondere Meere zu schützen. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt das konsequente Vorgehen der EU und fordert weitergehende Maßnahmen, speziell gegen Mikroplastik.

Straßburg/Berlin, 27.03.2019. Heute hat das Europäische Parlament der im Trilogverfahren vereinbarten Version der Richtlinie für Einwegkunststoffe zugestimmt und die Richtlinie damit verabschiedet. Die Beschlüsse beinhalten Maßnahmen, EU-weit Einwegplastik zu reduzieren, um Umwelt und insbesondere Meere zu schützen. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt das konsequente Vorgehen der EU und fordert weitergehende Maßnahmen, speziell gegen Mikroplastik.

Dazu VKU-Vizepräsident der Abfallsparte Patrick Hasenkamp: „Einweg-Plastikprodukte und -verpackungen lassen sich nur schwer recyceln und tragen wesentlich zur Vermüllung bei. Das sehen wir in unseren Städten und – besonders besorgniserregend – in unseren Meeren. Die Bundesregierung ist nun gefragt, dem Einhalt zu gebieten. Bisherige nationale Gesetze wie die Verpackungsverordnung haben es bisher nicht geschafft, Kunststoffverpackungen zu verringern. Der Fünfpunkteplan von Bundesumweltministerin Schulze weist in die richtige Richtung.“

Verlagerungseffekte vermeiden

Zukünftig sollen in den EU-Mitgliedstaaten bestimmte Einwegprodukte aus Kunststoff wie Besteck, Strohhalme oder Teller verboten werden. Dazu Hasenkamp: „Bei der nationalen Umsetzung sollte mit Weitblick agiert werden. Um Verlagerungseffekte zu vermeiden, sollten To-go-Verpackungen auch aus anderen Materialien wie Pappe in die Regelungen einbezogen werden. Sonst landen am Ende Papier- statt Plastikbecher in der Landschaft!“

Auch bei Plastikflaschen sieht Hasenkamp Verbesserungspotenziale: „Es ist gut, dass Hersteller von Plastikflaschen bis 2025 ein Rezyklat (Altplastik)-Anteil von mindestens 25 Prozent verwenden müssen. Die Menge an Plastikflaschen ließe sich aber auch durch eine Neuordnung des Mehrwegsystems reduzieren. Darunter fallen heute nur noch 44 Prozent aller Getränkeverpackungen! In Deutschland haben wir seit vielen Jahren ein Pfandsystem. Das wird aber mehr und mehr ausgehöhlt: Einige Flaschen sind im Mehrwegsystem, andere sind Einwegflaschen. Manche haben ein Pfand, wieder andere keins. Wer soll da noch durchblicken? Hier muss die Bundesregierung nachsteuern. Aus ökologischer Sicht ist die Sache doch klar: Mehrweg ist besser als Einweg. Glas ist besser als Plastik!“

Karsten Specht, VKU-Vizepräsident der Wassersparte ergänzt: „Der einfachste und beste Durstlöscher ist noch immer das Trinkwasser aus der Leitung. Keine Transportwege und kein Schleppen, unschlagbar attraktiver Preis – und kein Abfall. Leitungswasser braucht keinen Vergleich zu scheuen, nur weil kein Etikett draufklebt.“

Hersteller müssen sich an Litteringkosten beteiligen!

Ebenfalls begrüßt der VKU die erweiterte finanzielle Herstellerverantwortung für die Reinigung der Straßen von Einwegplastikprodukten, also insbesondere To-go-Verpackungen und Zigarettenkippen: Diejenigen die Einwegprodukte aus Kunststoff in Umlauf bringen, sollen künftig auch für die Straßenreinigung und die Entsorgung anteilig zahlen. Nach Berechnungen der Hamburger Stadtreinigung landen täglich 137 Millionen Zigarettenkippen auf Deutschlands Wegen und Straßen. Dazu Hasenkamp: „Es ist nur gerecht, dass sich Hersteller finanziell an der Entsorgung ihrer Produkte wie etwa Zigarettenkippen beteiligen. Bislang schultern das die Gebührenzahler – auch wenn sie selbst keine To-go-Verpackungen nutzen oder Nichtraucher sind. Für die Umsetzung in nationales Recht muss daher ein intelligenter Mechanismus gefunden werden, wie die Hersteller die Gebührenzahler künftig unbürokratisch entlasten können.“

Schließlich sollten die europäischen Kampagnen „Let´s clean up Europe“ und die Woche der Abfallvermeidung weiter unterstützt werden. Deren Bilanz macht Hoffnung: Jedes Jahr beteiligen sich daran Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und setzen ein Zeichen gegen Umweltverschmutzung.

Auch Mikro(-plastik) kann große Probleme verursachen

Der VKU unterstützt die in der Richtlinie genannte Aufforderung an die Europäische Union, eine eigene Strategie für Mikroplastik aufzusetzen und begrüßt, dass auch der Bundesrat bei seiner letzten Sitzung eine Entschließung zu Mikroplastik gefasst hat. In dieser fordert er die Bundesregierung auf, den Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt bereits an der Quelle zu vermeiden. VKU-Vizepräsident Karsten Specht: „Überall auf der Welt gelangen winzige Plastikteile über den Abfluss in die Gewässer und die Umwelt. Dieses sogenannte Mikroplastik ist in Kosmetik, Wasch- und Putzmitteln enthalten und kann in Kläranlagen nicht vollständig herausgefiltert werden. Einer der Haupteintragungspfade von Mikroplastik ist mit Abstand Reifenabrieb. Das belastet den weiteren Wasserkreislauf. Um Mikroplastik zu reduzieren, muss bereits bei den Produktherstellern – den Verursachern – angesetzt werden. Ziel muss sein, Mikroplastik zu vermeiden. Ganz egal, ob es sich um Mikropartikel oder flüssigen Kunststoff handelt.“

So könnte beispielsweise das bestehende EU-Reifenlabel neben Angaben zu Kraftstoffverbrauch, Bremsweg auf nasser Straße und Rollgeräusch auch Informationen über Haltbarkeit und Abrieb eines Reifens umfassen. Für Waschmaschinen könnten technische Lösungen wie Filtersysteme vorgeschrieben werden, damit Mikrofasern aus der Wäsche erst gar nicht in das Abwasser gelangen. Auch Mikroplastik in Kosmetikartikeln sollte verboten werden.

In Deutschland hatte sich zuletzt der Bundesrat in einem Entschließungsantrag dafür eingesetzt, dass der Eintrag von Mikro- und Nanoplastik durch Minimierung oder Vermeidung des Einsatzes bereits an der Quelle verhindert wird, also durch den Verzicht auf Mikroplastik in Reinigungs-, Hygiene- und Kosmetikartikeln.

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ÖWAV-Seminar: „Wertstoff Kunststoff, Kunststoffrecycling – Quoten und Herausforderungen“ am 9. April 2019 | Leoben

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) veranstaltet am 9. April 2019 in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben und dem Umweltbundesamt ein Seminar zum Thema „Wertstoff Kunststoff, Kunststoffrecycling – Quoten und Herausforderungen “ in Leoben.

Inhalt
Im Fokus dieses Kooperationsseminars steht die Aufbereitung und Verarbeitung von recyclingfähigen Kunststoffen.
Neben aktuellen Herausforderungen aufgrund bestehender und kommender rechtlicher Vorgaben und einem tiefen Einblick in die Analytik von Kunststoffen, wird in zwei Fachblöcken anhand konkreter Forschungs- und Praxisbeispiele aufgezeigt, wie weit die Technik des werkstofflichen Recyclings von Kunststoffen vorangeschritten ist und wie die erhaltenen Sekundärrohstoffe auch gezielt in der Produktion von Kunststoffen wieder eingesetzt werden können.

In Kooperation mit: Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft / Montanuniversität Leoben, Umweltbundesamt

Das Programm im Detail finden Sie unter folgendem Link: >>> Programm-Link

Anmeldungen per E-Mail waschak@oewav.at, per Fax 01/532 07 47 oder über unser Online-Formular.

Seminarbeitrag
ÖWAV-Mitglieder: € 230,– (+ 20 % USt.)
Nichtmitglieder: € 400,– (+ 20 % USt.)
Tarif für Studierende : € 50,– (+ 20 % USt.) (bis max. 27 Jahre, Inskriptionsbestätigung)

Wir würden uns freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

Mit freundlichen Grüßen,

Martin WASCHAK
Seminarmanagement

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Reparieren statt wegwerfen gut für Umwelt und Geldbeutel

Pressemitteilung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) vom 07.03.2019

Reparieren statt wegwerfen gut für Umwelt und Geldbeutel

Oldenburg. Anstatt defekte Smartphones, Fahrräder und andere Alltagsgegenstände zu reparieren, werden sie heute meist durch neue ersetzt und wandern direkt in den Müll. „Dabei können viele Geräte nach einer kleinen Reparatur noch lange weiterverwendet werden.

Das schont begrenzt verfügbare Rohstoffe, Energie und gleichzeitig den Geldbeutel“, sagt Ulrike Peters von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Mit dem veränderten Verhalten der Konsumenten gehe jedoch vielfach auch das Wissen darüber verloren, wie Reifen geflickt oder der Föhn repariert werden kann. Hier setzt die Carl von Ossietzky Universität (Oldenburg) mit ihrem Projekt an. Sie will Schülern und Lehrern die Funktionsweise verschiedener Geräte, ihrer einzelnen Bestandteile und Reparaturmöglichkeiten vermitteln. Ihre Ergebnisse präsentiert sie heute und morgen unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ im Hörsaalzentrum der Universität Oldenburg (10-17 Uhr). Die DBU förderte das Projekt in den vergangenen drei Jahren fachlich und finanziell mit rund 313.000 Euro.

Vielseitiges Programm mit praktischen Lehrer-Workshops und „Schüler-Uni“

„Lehrern, Schülern und Studenten wird in Vorträgen und an Infoständen unter anderem das erarbeitete Unterrichtsmaterial vorgestellt“, erläutert die Projektleiterin, Dr. Katharina Dutz vom Institut für Physik und Technische Bildung der Universität Oldenburg. Zudem werden in Lehrer-Arbeitskreisen praktische Beispiele wie die Reparatur eines Fahrrades angeboten. Am Freitag findet eine „Schüler-Uni“ statt, bei der Jugendliche Schülern der Klassen fünf bis zehn verschiedene Reparaturprojekte vorstellen. „Wir wollen das Thema Reparatur im Technik- und Informatikunterricht sowie in den Fächern Arbeitslehre und Werken an allgemeinbildenden Schulen verankern. Dafür haben wir zunächst Konzepte, Unterrichtseinheiten und -materialien zum Thema erarbeitet“, so Dutz. Anschließend sei das Material an acht Partnerschulen in der Region Oldenburg im Unterricht getestet und überarbeitet worden.

Produzenten und Konsumenten können gleichermaßen Beitrag leisten

Mithilfe des Materials sollen die Schüler lernen, mögliche Fehler an Alltagsgeräten zu erkennen und zu beheben. Es enthält sowohl technische Anleitungen zur Reparatur als auch theoretische Hintergründe zu den verbauten Materialien. Peters: „So werden Schüler und Lehrer dafür sensibilisiert, Geräte länger zu nutzen und nicht gleich wegzuwerfen, wenn sie defekt sind. Rohstoffe werden dann nachhaltiger genutzt. Wenn wir das nicht ändern, stehen diese Rohstoffe künftigen Generationen nicht mehr im selben Umfang zur Verfügung wie der heutigen“, so Peters weiter. Hier könnten Produzenten und Konsumenten gleichermaßen Einfluss nehmen. Hersteller sollten beim Produktdesign stärker darauf achten, dass die einzelnen Komponenten ihrer Produkte wieder gut voneinander getrennt werden können, um sie erneut verwenden oder hochwertig recyceln zu können. Aber auch die Reparierbarkeit spiele eine zentrale Rolle, um Geräte möglichst lange nutzen zu können.

Trend nutzen, Wissen vermitteln: Nur wer weiß wie, kann auch reparieren

Dutz: „Reparieren ist für die meisten jungen Leute gar keine Option mehr und das wollen wir wieder ändern.“ Die Gelegenheit sei günstig, da „selber reparieren“ aktuell ein Trend sei, der dafür genutzt werden solle, um das nötige Wissen systematisch in die Schulen zu bringen. Dazu wurden in einem zweiten Projektschritt die erarbeiteten Konzepte und Materialien an sieben andere Universitäten in verschiedenen Bundesländern weitergegeben und dort in die entsprechenden Studiengänge aufgenommen. Zuletzt wurden Betriebe und Organisationen in das Projekt eingebunden. So entstand die Möglichkeit, dass die Schüler der Fächer Technik und Informatik bei Betriebsbesichtigungen Reparatur und Recycling auch aus beruflicher Perspektive kennenlernen konnten. „Wir freuen uns, dass Reparieren an vielen Schulen fester Bestandteil des Unterrichts wird“, sagt Dutz.

Ansprechpartnerin bei Fragen zum Projekt (AZ 32720): Katharina Dutz, Tel. 0441|798-2966

Ansprechpartner
Franz-Georg Elpers
-Pressesprecher –
Julie Milch
Jessica Bode

Kontakt Projektpartner
Carl von Ossietzky Universität
Katharina Dutz
0441|798-2966
beate.nordbruch@uni-oldenburg.de

DBU

Rückzug des Systembetreibers RKD

Pressemitteilung vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vom 06.03.2019

VKU appelliert an das duale System, das Verpackungsgesetz konsequent umzusetzen und eine zuverlässige Entsorgung zu gewährleisten

Berlin, 6. März 2019. Ein weiteres duales System, die Recycling Kontor-Gruppe (RKD), wird zum 31. März seine Arbeit einstellen. Das wurde gestern bekannt. RKD ist eines von derzeit noch neun dualen Systemen, die die Verpackungsentsorgung in Deutschland organisieren. Ab dem 1. April müssen andere Systembetreiber die Verpackungsentsorgung in den Gebieten, für die RKD bislang zuständig war, übernehmen.

Dazu Patrick Hasenkamp: „Der Rückzug von RKD ist ein weiteres unrühmliches Kapitel in der Geschichte der Verpackungsentsorgung in Deutschland. Offenbar sind die Neuregelungen des Verpackungsgesetzes nicht ausreichend wirksam, um den Systembetreibern eine stabile Finanzierungsbasis zu sichern.“

Die Gebiete, in denen RKD die Verpackungsentsorgung bislang organisiert hat, müssen ab dem 1. April unter den restlichen Systembetreibern aufgeteilt werden, damit die Verpackungsabfälle der Bürger nicht auf der Straße liegen bleiben. Hasenkamp: „Das ist herausfordernd für das gesamte System und sorgt für Unruhe. Es trifft die Systembetreiber zu einem Zeitpunkt, zu dem sie sich eigentlich der Umsetzung des neuen Verpackungsgesetzes widmen müssen.“

Das Verpackungsgesetz sieht vor, dass sich die dualen Systeme mit den Kommunen zu Details einer möglichst effizienten und bürgerfreundlichen Verpackungsentsorgung abstimmen. Das betrifft etwa die Frage, in welchen Gefäßen – Sack oder Tonne – die Abfälle erfasst werden sollen. Hasenkamp: „Die dualen Systeme hinken bereits jetzt dem Zeitplan hinterher. Zahlreiche Fragen der Abstimmung mit den Kommunen sind noch nicht ansatzweise geklärt. Wir appellieren an die dualen Systembetreiber, dass sie trotz der neuen Situation zügig neue Abstimmungsvereinbarungen mit den Kommunen abschließen.“

Hasenkamp weiter: „Solche plötzlichen Veränderungen führen immer wieder zu Unregelmäßigkeiten bei der Abholung von Verpackungsabfällen. Die Bürger erwarten jedoch zu Recht, dass das System so zuverlässig funktioniert wie das der kommunalen Abfallwirtschaft. Das Beispiel des Rückzugs von RKD zeigt darüber hinaus deutlich, wie wichtig das Instrument der Sicherheitsleistungen ist, da weitere Marktaustritte von Systemen wahrscheinlich sind.“

Die Sicherheitsleistungen sind im Regelfall Bürgschaften, die die Systeme bei den Ländern hinterlegen für den Fall, dass sie die Entsorgung der Verpackungen in den ihnen zugeteilten Gebieten nicht mehr stemmen oder ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Kommunen nicht mehr nachkommen können. Das Verpackungsgesetz verlangt eine Neuberechnung dieser Sicherheitsleistungen, was von den Ländern bereits eingeleitet wurde.

Hintergrund zur Verpackungsentsorgung in Deutschland:

· Die Abfallwirtschaft ist in Deutschland zum Teil in kommunaler, zum Teil in privater Organisationsverantwortung. Für die Verpackungen sind die dualen Systeme zuständig. Sie organisieren die Entsorgungen von Leichtverpackungen, Glas und Papierverpackungen.

· Für die Entsorgung der Verpackungen zahlen die Verbraucher an der Ladentheke – oder eben mit der Kreditkarte im Internet: Auf jedes verpackte Produkt (zum Beispiel einen Joghurtbecher) wird ein Lizenzentgelt aufgeschlagen, das die Inverkehrbringer an die dualen Systeme zu zahlen haben.

· Am 1. Januar 2019 ist das neue Verpackungsgesetz in Kraft getreten. Es gibt vor, dass die Menge der Verpackungen erstmals in einem Verpackungsregister erfasst werden sollen.

· Da es in der Vergangenheit kein einheitliches Register gab, das ausführte, welche Unternehmen die Abgabe zahlen, nutzten viele Inverkehrbringer das Schlupfloch und zahlten gar nicht. Das wiederum brachte die Systembetreiber unter Druck, deren System chronisch unterfinanziert war. Das neue Verpackungsgesetz gibt nun vor, dass alle lizenzierten Produkte in einem Register erfasst werden müssen.

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Presseeinladung zum Netzwerk-Treffen Müllwerkerinnen am 7. März

Pressemitteilung vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vom 27.02.2019

Presseeinladung zum Netzwerk-Treffen Müllwerkerinnen am 7. März auf dem BSR-Betriebshof in der Forckenbeckstraße 2 in Berlin-Wilmersdorf – Anlässlich des diesjährigen Weltfrauentags findet am Vortag das erste Netzwerk-Treffen von Müllwerkerinnen aus ganz Deutschland in Berlin statt. Unter Schirmherrschaft von Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wird das Thema Frauen in bislang männerdominierten Berufen in der Kommunalwirtschaft in den Mittelpunkt gerückt. Dazu wird sie selbst eine Abfallentsorgungstour aktiv begleiten. Anlass für einen Pressetermin, zu dem wir im Namen aller Beteiligten einladen.

Für Sie vor Ort:

· Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

· Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin Verband kommunaler Unternehmen

· Martin Urban, BSR, Vorstand Personal, Soziales und techn. Dienstleistungen

· Thomas Becker, Prokurist und Leiter Müllabfuhr bei der BSR

· Ulrike Gebhardt-Müller, Frauenvertreterin der Abfallwirtschaft bei der BSR

· Ralf Ränker, Betriebshofleiter

· Engagierte Müllwerkerinnen und Müllwerker aus ganz Deutschland


Ablauf/Eckpunkte

· 11:30 Uhr: erster Bildtermin mit Ministerin Giffey anlässlich der Abfallentsorgungstour in der Bingerstraße 75, 14179 Berlin (s. Anfahrtsskizze).

· 12:00 Uhr:O-Töne und Gruppenfoto mit allen Netzwerkteilnehmenden auf dem BSR-Betriebshof in der Forckenbeckstraße 2, 14199 Berlin

· Kurze Einführung zu den Einstellungsvoraussetzungen für Müllwerkeinnen und Müllwerker von Thomas Becker, Prokurist und Leiter Müllabfuhr, und Ralf Ränker, Betriebshofleiter.

· Gesprächsrunde mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.


Der presseöffentliche Teil endet gegen 13:30 Uhr. Bitte melden Sie sich bis zum 5. März 2019 über presse@vku.de oder per Fax an. Für Rückfragen wenden Sie sich gern an uns.


Auf dem Betriebshof bestehen leider nur wenige Parkmöglichkeiten, die für Fernsehteams vorgehalten werden. Alle anderen Pressevertreter bitten wir, in der Forckenbeckstraße zu parken. Die Binger Straße 75 ist fußläufig rund 500 m entfernt.

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Helau und Alaaf

Pressemitteilung vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vom 27.02.2019

Rund 700 Tonnen Karnevalabfall werden in den traditionellen Umzugs-Hochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz eingesammelt

Berlin, 27.02.2019. Der Höhepunkt der fünften Jahreszeit beginnt und damit auch die traditionellen Karnevalsumzüge und -festlichkeiten. In vielen deutschen Städten und Regionen wird bunt gefeiert – dabei bleiben Kamelle, Konfetti, Flaschen und Co. jedoch häufig auf Straßen und Gehwegen liegen. In den traditionellen Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz haben die kommunalen Abfallbetriebe 2018 zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch allein etwa 700 Tonnen Karnevalsabfall eingesammelt:

· in Köln rund 496 Tonnen (Einwohner: 1,08 Mio.; Fläche: 405 km2; Quelle: Landesdatenbank NRW)

· in Düsseldorf rund 130 Tonnen (Einwohner: 617.280; Fläche: 217,4 km2; Quelle: Landesdatenbank NRW)

· in Mainz rund 75 Tonnen (Einwohner: 215.110; Fläche: 97,73 km2; Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)

Insgesamt 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Abfallbetriebe sind während der „jecken Tage“ unterwegs, um Straßen und Gehwege sauber zu halten.

Rechte und Pflichten

Soweit die kommunale Straßenreinigungssatzung dazu verpflichtet, gilt: Wer an Karneval auf öffentlichen Plätzen und Straßen feiert, hat grundsätzlich seinen hierdurch entstehenden Abfall selbst zu entsorgen und alle Verunreinigungen zu entfernen, die die Hygiene und das Stadtbild nicht unerheblich beeinträchtigen. Auskunft über die Reinigungspflichten erteilen die kommunalen Stadtreinigungsbetriebe oder die Bauämter.

Richtige Entsorgung

Für die richtige Entsorgung gilt grundsätzlich (auch an Karneval): Pfandbefreite Getränkedosen und Plastikbecher werden in der gelben Wertstofftonne entsorgt. Dorthin gehören grundsätzlich auch die Einwickelverpackungen der Süßigkeiten, die traditionell als Kamelle unter die Menschen gebracht werden. Sind die Süßigkeiten noch eingepackt, werden sie über die Restmülltonne entsorgt. Kartons, Pappbecher, Konfetti und Luftschlangen aus Papier gehören in die Altpapiertonne. Pfandbefreite Flaschen sollten die Jecken und Narren nach Farbe sortiert in die jeweiligen Altglascontainer geben. Die Faustformel: grün gehört zu grün, weiß zu weiß und braun zu braun.

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Exportverbot für Plastikmüll

Pressemitteilung vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vom 20.02.2019

VKU zum Bericht von ZDF frontal 21 und WirtschaftsWoche über Plastikmüllexporte nach Malaysia

Die „WirtschaftsWoche“ und ZDF Frontal 21 berichten über illegale Mülldeponien in Malaysia, auf denen Plastikmüll aus deutschen Haushalten und Gewerbe landet. Laut Recherchen werden die Abfälle dort nicht ordnungsgemäß aufbereitet und damit auch nicht wiederverwendet. Schäden für Umwelt und Mensch sind die Folge. Anlässlich dieser Recherchen erklärt der Verband kommunaler Unternehmen (VKU):

Das neue Verpackungsgesetz steckt ehrgeizige Recyclingziele für Verpackungen. Um die Quoten zu erfüllen, nutzen die Dualen Systeme auch Exporte. Allerdings darf Müll aus Deutschland nur ins Ausland gelangen, wenn er dort verwertet wird. Aus Sicht des VKU wäre sogar ein Exportverbot für Verpackungsabfälle zu erwägen, wenn es im Exportland nicht vergleichbare Entsorgungs- und Recyclingstandards gibt. Die Recherche von WiWo und ZDF zeigen: Genau das ist häufig nicht die Realität. Statt Verpackungen zu verwerten oder eine Wiederverwendung zu ermöglichen, scheinen die Dualen Systeme den Abfall buchstäblich aus dem Sichtfeld zu exportieren. Das ist nicht Sinn und Zweck des Verpackungsgesetzes.

Das Verpackungsgesetz ist kein Papiertiger, benötigt in der Praxis jedoch mehr Biss. Die Bundesregierung muss Hersteller und Duale Systeme stärker in die Pflicht nehmen, die für das ordnungsgemäße Recycling von Verpackungsmüll verantwortlich sind. Der VKU fordert:

· ein Exportverbot für Verpackungsabfälle in Länder mit geringeren Entsorgungs- und Recyclingstandards.
Kunststoff- bzw. Verpackungsrecycling ist eine komplexe und technologisch anspruchsvolle Aufgabe. Der Handlungsbedarf ist den Dualen Systemen seit 1991 bekannt, also seit dem Inkrafttreten der ersten Verpackungsverordnung. Bei einem Exportverbot müssten die Dualen Systeme ihrer Verantwortung nachkommen und hierzulande in Recyclingverfahren und -technologie investieren. Unliebsame Abfälle würden nicht länger in Länder mit geringeren Entsorgungs- und Recyclingstandards „wegexportiert“.

· Recycling durch striktere, rechtlich verpflichtende Vorgaben zum Produktdesign zu stärken.

Industrie und Hersteller müssen Verantwortung für ihre Produkte übernehmen. Das bedeutet konkret: Hersteller sollten weniger Plastik in ihren Produkten verwenden. Sie sollten ihre Produkte so designen, dass sie gut recycelbar sind. Zudem brauchen wir Vorgaben, damit recyceltes Plastik („Recyclate“) wirklich in neuen Produkten verwendet wird.


Hier besteht Nachbesserungsbedarf beim Verpackungsgesetz. Ein Beispiel: Zwar sollen Hersteller höhere Lizenzentgelte für schlecht recycelbare Verpackungen an die Dualen Systeme zahlen. Ob das so funktioniert, darf jedoch bezweifelt werden. Grund ist die Struktur des Systems: Die duale Verpackungsentsorgung wird von neun Systemen organisiert, die miteinander im Wettbewerb stehen. Deswegen könnten Hersteller, die bei einem Systembetreiber aufgrund der schlechten Recycelbarkeit ihrer Verpackungen mehr zahlen müssen, zu einem anderen Systembetreiber mit einem günstigeren Angebot wechseln. Künftige Gesetzgebungsverfahren – zum Beispiel die bevorstehende Umsetzung der EU-Richtlinie für Einwegkunststoffe in nationales Recht, die voraussichtlich im März 2019 verabschiedet wird – sollten genau hier ansetzen.

Hintergrund zum neuen Verpackungsgesetz:

Seit dem 1. Januar 2019 gilt das neue Verpackungsgesetz. Die Recyclingquoten von Verpackungen für Kunststoffe steigen von 36 Prozent auf zunächst 58,5 Prozent und ab 2022 auf 63 Prozent. Die Quoten für Glas und Papier steigen bis 2022 auf 90 Prozent. Außerdem sind die dualen Systeme erstmals verpflichtet, 50 Prozent des Inhalts der gelben Säcke und Tonnen zu recyceln.

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Anmeldung für europaweite Aufräumkampagne „Let’s Clean Up Europe“ 2019 startet

Pressemitteilung vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vom 14.02.2019

Hunderttausende Freiwillige in Städten, Parks und Natur gegen Littering unterwegs

Berlin, 14.02.2019. „Let’s Clean Up Europe“, die europaweite Aufräumkampagne, startet in die fünfte Saison. Ab dem 15. Februar können sich Freiwillige anmelden, die zwischen dem 1. März und 30. Juni 2019 Aufräumaktionen auf die Beine stellen wollen. Im vergangenen Jahr haben europaweit rund 800.000 Menschen aus 30 Ländern Straßen, Parks und Natur von Abfall befreit. Allein in Deutschland sammelten 245.000 Freiwillige rund 1.098 Tonnen Abfall – das entspricht dem Gewicht von rund 51 Millionen To-go-Bechern. Das europaweite Aktionswochenende findet vom 10. bis 12. Mai 2019 statt. In Deutschland koordiniert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) diese Anti-Littering-Kampagne.

Littering – also das Wegwerfen oder Liegenlassen von meist kleinteiligen Abfällen wie Einwegverpackungen im öffentlichen Raum – stellt vielerorts ein Problem für Mensch und Umwelt dar. VKU-Vizepräsident Patrick Hasenkamp begrüßt das europaweite Engagement: „‚Let’s Clean Up Europe‘ mobilisiert erfolgreich gegen Littering und aktiviert das Bürgerengagement in allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Teilnehmerzahlen dokumentieren eindrucksvoll, wie wichtig eine saubere Umgebung in Städten und Gemeinden für unsere Lebensqualität ist.“

Die Sensibilisierung durch Kampagnen wie „Let’s Clean Up Europa“ ist jedoch nur eine Maßnahme gegen Littering. Hasenkamp weiter: „Gerade im Bereich der To-go-Verpackungen sehen wir ein enormes Potenzial, mehr Abfall zu vermeiden. Viel zu häufig landen diese Einwegverpackungen im öffentlichen Raum, was hohe Entsorgungskosten und Umweltschäden verursacht. Zahlreiche Kommunen setzen deshalb bereits auf Mehrweglösungen als einfache, umweltfreundliche Alternative. Hersteller und Politik sind jedoch ebenfalls in der Pflicht – es braucht zum Beispiel Regelungen für verpackungsarmes und recyclingfreundliches Produktdesign. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, können wir die Abfallmengen reduzieren.“

Alle Informationen zu „Let’s Clean Up Europe“ und Aufräumaktionen finden Sie unter: https://www.letscleanupeurope.de/home/

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt rund 1.460 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit mehr als 260.000 Beschäftigten wurden 2016 Umsatzerlöse von knapp 114 Milliarden Euro erwirtschaftet und rund 10 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment große Marktanteile in zentralen Versorgungsbereichen (Strom 60 Prozent, Erdgas 65 Prozent, Trinkwasser 88 Prozent, Wärmeversorgung 72 Prozent, Abwasserentsorgung 43 Prozent). Sie entsorgen jeden Tag 31.500 Tonnen Abfall und tragen entscheidend dazu bei, dass Deutschland mit 66 Prozent die höchste Recyclingquote in der Europäischen Union hat. Die kommunalen Unternehmen versorgen zudem mehr als sechs Millionen Kunden mit Breitbandinfrastrukturen. Sie investieren in den kommenden Jahren mehr als eine Milliarde Euro in digitale Infrastrukturen von Glasfaser bis Long Range Wide Area Networks (LoRaWAN) in den Kommunen und legen damit die Grundlagen für die Gigabitgesellschaft.

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Mitteilung der DAS – IB GmbH vom 17.01.2019

17 I 2019 BAV / TFA Biogas- und Deponiegastagung 21. / 22. Mai in Dessau

Am 21. / 22. Mai 2019 findet unsere Deponie- / Biogastagung in Dessau ua auf der Deponie Kochstedter Kreisstraße statt.

Biogas-Seminar / Erfahrungsaustausch am 21.V. ab 8:30 h bis ca. 12:15 h

Am 20.V. ab 13:10h bis ca. 17:00h (mind. TN: 10) Kosten: 180 Euro zzgl. USt.. Inkl.: Tagungsgetränke, Kaffeepause, ohne Lehrgangsbuch

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