Auf dem Weg zur Abfallvermeidung – Ein Anfang?

Weniger Plastik dank Mehrwegdeckel

Die Molkerei Weihenstephan führte bei 500g Joghurts wiederverwendbare Deckel ein.

In der Zeit von Oktober bis Dezember 2019 hat die Traditionsmolkerei 2/3 ihrer Becher mit einem wiederverwendbaren Deckel ausgestattet und leistete somit einen Beitrag zur Abfallvermeidung.

Preisgekrönter Kurzfilm „Müll im Kopf“

Girls go Movie zu Besuch bei GML

Esin Sinem Sentürk, Alexandra Siebert, Lisa Hiller und Flora Braun haben im Juli 2019 haben unter Anleitung von Diplom-Kommunikations-Designerin Angelina Dallinger (http://www.angelina-dalinger.de/) ihren Kurzfilm „Müll im Kopf“ im Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen gedreht. Am 17. November 2019 erhielten Sie beim 15. Kurzfilmfestival Girls Go Movie vor 500 Besucherinnen und Besuchern im CinemaxX Mannheim dafür den Preis als bester Gruppenfilm. Ihre Reportage „Müll im Kopf“ geht dem Thema Müll und Müllentsorgung auf den Grund. Beim 15. Kurzfilmfestival wurden insgesamt 52 Kurzfilme von 186 Teilnehmerinnen gezeigt.

Am 13. Januar besuchten sie die GML, um den Preis zusammen zu feiern! „Gratulation an diese tollen Girls go Movie! Ihr Kurzfilm „Müll im Kopf“ wird kein Einweg-Artikel werden,“ sagte GML-Geschäftsführer Dr. Thomas Grommes „er wird zukünftig als ein Beitrag zur Abfallvermeidung in unserem neuen GML-Informationszentrum DIE VIER ELEMENTE zu sehen sein.“ Das neue Informationszentrum DIE VIER ELEMENTE im ehemaligen Hallenbad Nord wird am 15. Mai ab 19:00 Uhr die beiden Elemente WASSER und LUFT vorstellen. FEUER wurde bereits im Juli 2019 eröffnet.

der Film auf youtube

Quelle: GML – Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH www.gml-ludwigshafen.de

Feuerwerk zu Silvester: Rund 200 Tonnen Silvesterabfall fällt am Neujahrstag allein an den Hotspots der fünf größten Städte an

Das Jahresende naht und damit auch das traditionelle Silvesterfeuerwerk. In vielen deutschen Städten und Regionen wird der Jahresabschluss mit Feuerwerkskörpern, Böllern, Mehrschussbatterien und Ähnlichem gefeiert. Diese bleiben nach dem Abfeuern häufig auf Straßen und Gehwegen liegen. Allein in den fünf größten deutschen Städten (Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main) entfernen die kommunalen Entsorger an bestimmten Hotspots am Neujahrstag rund 200 Tonnen Silvesterabfall. Dabei handelt es sich jedoch nur um einen Teil des in den Städten angefallenen Silvestermülls. Der Großteil wird im Laufe der darauffolgenden Tage im Zuge der regulären Straßenreinigung entfernt.

Rechte und Pflichten

Soweit die kommunale Straßenreinigungssatzung dazu verpflichtet, gilt: Wer an Silvester Feuerwerkskörper auf öffentlichen Plätzen und Straßen abfeuert, muss grundsätzlich seinen hierdurch entstehenden Abfall selbst entsorgen und alle Verunreinigungen entfernen, die die Sauberkeit und das Stadtbild nicht unerheblich beeinträchtigen. Auskunft über die Reinigungspflichten erteilen die kommunalen Stadtreinigungsbetriebe oder die Bauämter.

Richtige Entsorgung

Vor der Entsorgung ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Feuerwerkskörper nicht mehr brennen, nicht heiß oder warm sind, sodass sich der Abfall in der Tonne nicht entzündet. Feuerwerkskörper dürfen erst entsorgt werden, wenn keine Glut mehr vorhanden ist, und sie vollständig ausgekühlt sind.

Abgebrannte Feuerwerkskörper, Mehrschussbatterien und Böller müssen im Restmüll entsorgt werden. Auch Pappröhren, die in Feuerwerkskörpern verarbeitet wurden oder gezündete Mehrschussbatterien aus Pappe gehören zwingend in die graue Tonne. Nach dem Abfeuern sind diese mit chemischen Rückständen verschmutzt und können nicht mehr über das Altpapier verwertet werden.

Plastikverpackungen müssen über die gelbe Tonne entsorgt werden, Verpackungen aus Pappe gehören ins Altpapier. Glasflaschen ohne Pfand sollten nach Farbe sortiert über die jeweiligen Glascontainer beseitigt werden.

Generell gilt: Abgebrannte Feuerwerkskörper enthalten diverse Chemikalien. Diese könnten durch Regen- und Schmelzwasser weggespült werden und dadurch Boden und Gewässer verschmutzen, weswegen eine frühzeitige Vermeidung durch die richtige Entsorgung wichtig ist.

Bewusster feiern

In einigen Städten und Gemeinden ist privates Feuerwerk zu Silvester in festgelegten Gebieten, wie Innen- und Altstädten, verboten – häufig aus brandschutztechnischen Gründen. Dazu gehören zum Beispiel Ingolstadt, Wernigerode oder München. In der Landshuter Innenstadt fand 2018 als Ersatz eine große Lichtshow statt. Damit sind die deutschen Städte nicht allein: Auch in Paris, Wien und Brüssel ist privates Feuerwerk untersagt.

Tipp: Wer auf das traditionelle Silvesterfeuerwerk nicht verzichten, jedoch bewusster feiern möchte, kann sich zum Beispiel privat mit Nachbarn, Familie oder Freunden zusammentun und ein gemeinsames Feuerwerk genießen.

Freundliche Grüße

Ihre VKU-Abteilung Kommunikation und Public Affairs

Leiter Presse/Pressesprecher: Stefan Luig

Fon: +49 30 58580-226

Mobil: +49 170 8580-226

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luig@vku.de

Projekt zur Sperrmülloptimierung siegreich

Bewerben Sie sich auf den Creativ-Preis 2020: „Dem Littering entgegenwirken“

Sehr geehrte Damen und Herren, bewerben Sie sich für den Creativ-Preis 2020! Das Motto dieses Jahr lautet: „Dem Littering entgegenwirken“. Gesucht werden kreative, innovative und zukunftsweisende Maßnahmen, die der Verschmutzung von Straßen, Plätzen und Parks in Städten und Gemeinden etwas entgegen setzen. Der Einsendeschluss ist der 31. Januar 2020.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den beigefügten Dokumenten.

Die Bekanntgabe der Gewinner beider Wettbewerbe findet im Rahmen einer Preisverleihung am Mittwoch, den 6. Mai 2020, im Rahmen der Messe IFAT (4. bis 8. Mai 2020) in München statt.
Für Rückfragen steht Ihnen die stellvertretende Pressesprecherin Elisabeth Mader (Tel.: +49 30 58580-227, mader@vku.de) gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Katharina Grams

Abfallwirtschaft und Stadtsauberkeit VKS
Verband kommunaler Unternehmen e.V.
Invalidenstr. 91
10115 Berlin

Fon +49 30 58580-163
Fax +49 30 58580-102
grams@vku.de
www.vku.de

Biotonnen Barcamp am 20. November 2019 in Bad Hersfeld

Am 20. November 2019 findet in Bad Hersfeld das 1. Biotonnen-Barcamp zur Öffentlichkeitsarbeit für die Biotonne von 11 bis 18 Uhr statt.
Weitere Infos finden sie in dem Flyer und anmelden können Sie sich HIER online.

Für das Barcamp fällt lediglich eine Verpflegungspauschale in Höhe von 30 Euro zzgl. MwSt. an. Das Barcamp findet direkt im Anschluss des 13. Bad Hersfelder Biomasseforums statt. Es ist zugleich der Abschluss der diesjährigen Kampagne „Aktion Biotonne Deutschland“

24. Fachtagung des ak dmaw am 21. und 22. Januar 2020 in Bonn

Abfallwirtschaft goes digital – Strategien, Mehrwerte und Risiken

Am 21. und 22. Januar 2020 findet im Maritim Hotel Bonn, Godesberger Allee, die 24. Fachtagung des ak dmaw statt. Damit öffnen die IT-Spezialisten für die Abfallwirtschaft erneut das Forum für die anstehenden Fragestellungen in der Branche.

Inhaltliche Schwerpunkte werden sein (Auszug): Aktuelles aus dem Kreislaufwirtschaftsrecht, ITSicherheitsgesetz 2.0, Schnittstellen und Apps, IT-Security im Cloud-Zeitalter, Cyberkriminalität, Digitalisierungsstrategie vs. Design Thinking, Nachhaltige Energie aus regionalen Abfällen, Anforderungen der Entsorgungslogistik an die IT der Zukunft, smarte Mülltrennung, usw. Der ak dmaw Sachstandsticker
„Recht, Gesetz, Vollzug, Schnittstellen“ sowie der Ticker „Digitale Transformation“ runden das Programm ab und lassen Raum und Zeit für Fragen und Diskussionen.

Die Veranstaltung wird durch ein kulturelles Abendprogramm ergänzt.

Seit nahezu 25 Jahren ist die jährlich stattfindende Fachtagung des ak dmaw ein fester Termin für die Akteure der Abfallwirtschaft. Der ak dmaw steht für beste Informationen aus erster Hand zur erfolgreichen strategischen und praktischen Umsetzung fachspezifischer Anforderungen. Als Tagungsreferenten werden ausschließlich exzellente Kenner der jeweiligen Fragestellungen präsentiert. Das vollständige
Tagungsprogramm und alle weiteren Informationen zu Anmeldung, Anreise, Hotelbuchung und Teilnahmegebühren finden Sie unter https://www2.ak-dmaw.de/wp-content/uploads/pdf-downloads/ProgrammFT24_Anmeldeflyer.pdf

Weitere Informationen und Kontakt: Frau Annette Gall, ak dmaw, Kaubendenstraße 16, 52078 Aachen, www.ak-dmaw.de
Fon: +49 (0)241/9387022, Email: a.gall@4waste.de

VKU-Präsident Michael Ebling zum heutigen Kabinettsbeschluss eines Klimaschutzprogramms 2030

„Die Bundesregierung hat heute ein umfassendes Klimaschutzprogramm auf den Weg gebracht. In der Summe lässt sich sagen: Mit diesem Programm wird der Klimaschutz in Deutschland ein erhebliches Stück vorankommen. Die Kommunalwirtschaft hätte bei einigen Maßnahmen allerdings ein ambitionierteres Handeln begrüßt – etwa bei der CO2-Bepreisung, der Wärmewende oder der Windenergie an Land.

Der heutige Beschluss der Bundesregierung zeigt aber vor allem, dass Klimaschutz vor Ort stattfindet. Viele der enthaltenen Maßnahmen werden künftig direkt von den Kommunen und den kommunalen Unternehmen umgesetzt. Sei es im Bereich der Mobilität, der Strom- und Wärmeversorgung, der Energieeffizienz, der digitalen Infrastruktur oder etwa der Abfallentsorgung. Und weil gerade die Leichtathletik-WM war: Klimaschutz ist wie Zehnkampf. Es reicht nicht, nur in einer Disziplin gut zu sein.

Das Klimaschutzprogramm 2030 liefert wichtige Bausteine für den Transformationsprozess in den Kommunen hin zur nachhaltigen, vernetzten und klimaneutralen Stadt. Viele Städte und Gemeinden haben sich mit ihren lokalen Unternehmen schon auf den Weg gemacht. Die beschlossenen Maßnahmen werden diese Entwicklung weiter ankurbeln. So begrüßen wir etwa, dass Photovoltaik künftig stärker ausgebaut und Mieterstrommodelle vereinfacht werden sollen.

Jetzt kommt es auf eine zügige Umsetzung der Maßnahmen an. Wir brauchen einen verlässlichen Rahmen, um zügig anzupacken und weitere Schritte zu mehr Klimaschutz vor Ort auf den Weg bringen zu können. Dies gilt insbesondere für den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und der notwendigen Wärmenetze. Indem etwa der Umstieg von Kohle auf Gas-KWK besser angereizt wird, können die Stadtwerke die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung und die Reduzierung der Kohleverstromung voranbringen.“

Kreislaufwirtschaft: Ausweitung der getrennten Bioabfallsammlung und Debatte um die Qualität von Kompost stellen höhere Anforderungen an die Abfallberatung

Fachveranstaltung „Biotonnen-Barcamp“ für AbfallberaterInnen und KommunikationsexpertInnen am 20.11.2019 in Bad Hersfeld / veranstaltet vom Projektbüro Aktion Biotonne in Kooperation mit Witzenhausen-Institut, Öko-Institut, Umweltbundesamt und BundesumweltministeriumSeptember 2019 Plastikverunreinigungen, Recycling-Quoten und Biotonnenpflicht rücken die AbfallberaterInnen und KommunikationsexpertInnen in Abfallwirtschaftsbetrieben und Abfallämtern ins Zentrum einer erfolgreichen Kreislaufwirtschaft. Die Anforderungen an diese Gruppe der KommunikationsexpertInnen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Denn sie müssen die BürgerInnen motivieren und darüber aufklären, welche Küchenabfälle wie sauber getrennt werden können. Die bundesweite Fachveranstaltung „Biotonnen-Barcamp“ am 20. November 2019 in Bad Hersfeld möchte den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer für eine erfolgreiche Abfallberatung mit dem Schwerpunkt Bioabfall fördern.

Bei einem Barcamp bestimmen die TeilnehmerInnen die Inhalte der Veranstaltung selbst. Genau die Themen werden bearbeitet, an denen die AbfallberaterInnen aus ihren tagtäglichen Erfahrungen einen Bedarf haben. Die Veranstaltung ist gleichzeitig der Abschluss der diesjährigen „Aktion Biotonne Deutschland“, eine bundesweite Kampagne zur Getrenntsammlung von Bioabfällen, an der sich inzwischen mehr als 150 Landkreise, Städte, Abfallwirtschaftsbetriebe und nationale Partner beteiligen.

Veranstalter des Barcamps ist das Projektbüro Aktion Biotonne Deutschland mit Sitz bei .lichtl Ethics & Brands in Kooperation mit dem Witzenhausen-Institut und Öko-Institut sowie der finanziellen Unterstützung des Umweltbundesamtes und des Bundesumweltministeriums. Das Barcamp findet direkt im Anschluss an das 13. Biomasseforum Bad-Hersfeld statt und kostet 30 Euro zzgl. MwSt. (Verpflegungspauschale).

Weitere Informationen und Anmeldung unter http://www.witzenhausen-institut.de/index.php/de/13-bad-hersfelder-biomasseforum-2019

Informationen zur „Aktion Biotonne Deutschland“ unter www.ab-kommunen.de und www.aktion-biotonne-deutschland.de

Kontakt:
Projektbüro Aktion Biotonne
c/o .lichtl Ethics & Brands / Hofheim am Taunus
Bianca König, Tel 06192 975 92 84
Email bianca.koenig@lichtl.com
Website www.lichtl.com